- Werbung - da ich euch in diesem Beitrag Produkte empfehle oder verlinke*

Zurück aus der Sommerpause

Da sind wir wieder! Zurück aus einer wunderbar erholsamen Sommerpause!

So schön die kurze Pause auch war, jetzt freue ich mich wieder darauf euch hier kleine Einblicke in unseren Familienalltag zu geben und einige Artikel zu schönen Materialien und Spielideen für euch sind auch schon in Arbeit! 🙂

Heute möchte ich euch aber erst einmal mit einigen Bildern der vergangenen Wochen durch unsere Sommerzeit mitnehmen und davon berichten, was uns diesen Sommer 2018 so alles beschäftigt hat.

Fruchtschorlen selber machen

Bei dieser unglaublichen Hitze haben wir sehr gerne Fruchtschorlen gemacht. Diese machen wir nur mit Früchten, ganz ohne Zucker und am liebsten helfen die Minis bei der Zubereitung. Ich wurde nach unseren Lieblingsrezepten gefragt und habe es aber leider nicht mehr geschafft etwas dazu vor unserer Sommerpause zu schreiben. Wenn ihr immer noch gerne einen Beitrag darüber lesen möchtet, lasst es mich doch gerne in den Kommentaren hier unter dem Beitrag oder bei Instagram wissen! Dann hole ich das noch nach. Unseren sommerlichen Snackbereich könnt ihr in diesem Beitrag sehen 🙂

Der Blutmond 2018

Ein absolutes Highlight diesen Sommer war für uns die Beobachtung der totalen Mondfinsternis in der Nacht vom 27. auf den 28.07. Ich bin ja für solche besonderen Naturereignisse absolut zu begeistern und habe mich selbst auch richtig darauf gefreut! In Vorbereitung auf die Mondfinsternis haben wir ein sehr schönes Buch von Chang-Hoon Jung gelesen: Unser Mond. Ein Himmelskörper auf Reisen*.

Das Buch veranschaulicht mit seinen wunderschön gezeichneten Bildern die verschiedenen Mondphasen und erklärt dazu kindgerecht viele Sachverhalte zum Mond, auch wann und warum es zu einer Mondfinsternis kommt. Das wunderschöne Poster* von Cavallini & Co hat uns dabei ebenfalls geholfen, die Themen Mondphasen und Mondfinsternis näher zu beleuchten.

Den Blutmond selbst haben wir dann außerhalb der Stadt auf unserem Acker verfolgt. Hier hatten wir einen guten, freien Blick in den Nachthimmel. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir ihn ganz zart hellrötlich leuchtend am Himmel entdeckt haben, aber dann waren wir alle von diesem besonderen Naturschauspiel ganz begeistert! Für die Kinder war es allein deswegen schon etwas Besonderes, weil sie sooooo lange wach bleiben durften 😉

Natürlich haben wir auch tagsüber häufig unsere kleine Parzelle auf dem Acker besucht und uns jedes Mal wieder über die kleine Ernte für die kommende Woche gefreut.
Nach der Mondfinsternis verbrachten wir 2 Wochen Urlaub an der Ostsee. Das Wasser war dieses Jahr einfach herrlich! Klar, kaum Quallen und nur wenig Algen und am Strand konnte man es bei dieser Hitze auch super aushalten. Die meiste Zeit waren wir tatsächlich am Meer, aber auch mit dem Fahrrad haben wir einige Touren durch die umliegenden Wälder und Felder gemacht. An einem Tag machten wir einen Ausflug zu einem naheliegenden Museumsbauernhof bei dem gerade Sommerfest war. Hier konnte man beim Pflügen und der Kartoffelernte mit Arbeitspferden zuschauen, selber Mehl mahlen und die vielen alten Arbeitsgeräte und Werkzeuge betrachten und anfassen.
Russland-Thema

Mittlerweile sind wir wieder zu Hause und im Alltag angekommen. Hier beschäftigt uns gerade das Land Russland, da Oma und Opa vor kurzem eine Reise dorthin gemacht hatten. Ihre mitgebrachten Geschenke und russisches Geld haben wir uns schon genau angesehen. Russische Süßigkeiten wurden auch schon begeistert probiert! Und mit Hilfe des schönen, grossen Bildatlas*, den wir zur Zeit aus der Bücherei ausgeliehen haben, konnten wir auch schon einige spannende Dinge über dieses große und vielfältige Land lernen.

Insekten – nach wie vor spannend!

Immer noch aktuell ist bei uns das Thema Insekten. Ich hatte euch zu Beginn des Sommers auch schon unsere Materialen* zu diesem Thema vorgestellt. Die Raupen des Kohlweißlings, die wir damals von unserem Acker mitgenommen hatten und deren Verpuppung und Verwandlung wir gespannt verfolgen wollten, waren allerdings alle verendet. Und jetzt wird’s leider etwas eklig. Wer Probleme mit Maden hat, sollte daher besser aufhören zu lesen 😉

Untermieter

Denn was wir nicht wussten, aber nun auf SEHR anschauliche Weise (mir um ganz ehrlich zu sein, etwas ZU anschauliche Weise…) gelernt haben, ist die Tatsache, dass die Raupe des Kohlweißlings häufig von einem Parasiten befallen wird. Dabei legt die Kohlweißlings-Schlupfwespe ihre Eier in der Raupe ab. Die Wespenlarven entwickeln sich dann in der Raupe und verlassen diese kurz bevor sie sich selbst verpuppen. Die meisten Kohlweißlingsraupen verenden durch diesen parasitären Befall und verwandeln sich nicht mehr zu einem Schmetterling.

Genau so sind dann leider auch alle unsere gesammelten Raupen im Abstand von 3 Tagen gestorben. Es machte fast den Anschein, als würden sie platzen. Aus jeder Raupe kamen etwa 10 Larven, die sich verpuppt haben und dann noch von der sterbenden Raupe weiterverpuppt wurden.

Auf ein Neues

Letzte Woche fand Madita wieder eine Raupe auf dem Acker, diesmal eine andere Art und nun warten wir erneut gespannt auf die Verpuppung. Bis jetzt scheint sie noch topfit zu sein, sie wird liebevoll mit frischem Futter und Wasser versorgt und Madita freut sich jeden Tag wieder aufs Neue :“ Guck mal Mama, sie lebt noch und ist noch nicht geplatzt!“

„Äh, klasse Schatz!“ (Wie schön, dass unsere Kinder da so entspannt und unbefangen mit diesen natürlichen Vorgängen der Natur umgehen!)

Mit Kindern die Welt zu entdecken ist auf jeden Fall immer wieder aufs Neue spannend und ein absolutes Abenteuer, oder was meint ihr?! 😉

Alles Liebe,

eure Lena