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Tulpen färben mit Lebensmittelfarben

Vergangenes Wochenende haben wir, passend zum Frühlingsbeginn, ein kleines Pflanzenexperiment gemacht. Und zwar haben wir mit Lebensmittelfarbe unsere weißen Tulpen vom Markt gefärbt! Genau dieses Experiment haben wir auch schon einmal vor zwei Jahren ausprobiert, damals allerdings mit Chrysanthemen und anderen Farben. Und dieses Mal hat es noch viel besser geklappt und wir haben das Experiment noch um eine weitere Komponentente erweitert 🙂

Für dieses Experiment benötigt ihr:

Die Umsetzung des Experiments ist denkbar einfach. Zunächst schnitten wir unsere Tulpen auf die passende Länge (schräg, damit sie das Wasser noch besser aufnehmen), dann mischten wir die Lebensmittelfarben mit Leitungswasser und füllten das bunte Wasser in unsere Reagenzgläser. In jedes Glas gossen wir vorsichtig auch noch ein klein wenig Speiseöl. Die Tulpen stellten wir dann einzeln in die mit buntem Wasser befüllten Reagenzgläser. Mit einem kleinen Gummi markierten wir die Oberkante der Ölschicht im Reagenzglas. Jetzt hieß es nur noch warten…

Die durstige Blume

Schon nach 2 Stunden sah man, wie sich unsere weißen Tulpen bunt färbten. Am nächsten Morgen war die Färbung noch intensiver und wir alle ganz begeistert von den wunderschönen bunten Tulpen!

Ja, aber warum färbten sich eigentlich unsere Blumen so bunt? Durch unser Wochenendritual, bei dem die Minis sich immer unsere neuen Blumen für die kommende Woche auf dem Markt aussuchen dürfen und diese dann auch zu Hause arrangieren, wissen sie schon, dass man Schnittblumen in Wasser stellen und regelmäßig das Wasser erneuern muss, damit sie uns noch einige Tage mit ihrer Schönheit erfreuen. Dieses Experiment macht aber den Trinkvorgang der Blumen richtig sichtbar! Überall in den Blüten kann man die feinen Wasseradern sehen, die das Wasser vom Stengel bis in die Blüten transportieren und diese so mit Wasser und Nährstoffen versorgen.

Erstaunlich gut zu beobachten war auch, wieviel Wasser die Blumen tranken! Der Wasserstand in den Reagenzgläser sank immer mehr, wie wir an der Markierung mit den Gummis sehr gut sehen konnten. Das Öl verhinderte, dass Wasser aus dem Reagenzglas selbst verdunstete und so waren es also ausschließlich die Blumen, die das Wasser verbrauchten. Eine gute Gelegenheit darüber zu sprechen, dass genau wie wir, auch die Blumen viel Wasser trinken und einen Teil davon wieder ausschwitzen. 

Auch die Stängel der Tulpen hatten sich mittlerweile bunt verfärbt.

Nach mehreren Tagen begannen dann die Blumen zu welken. Man konnte nun sehr schön sehen, welche Blume am meisten Wasser getrunken hatte. Auch die Färbung war mit jedem Tag nochmal intensiver geworden und wir ließen die Tulpen so lange stehen, bis sich auch das letzte bunte Blütenblatt löste und herabfiel. Ein unglaublich einfaches und schönes Experiment für Kinder, besonders jetzt im Frühling!

Vielleicht auch eine schöne Idee für euch?

Alles Liebe,

eure Lena

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