- Werbung - da ich euch in diesem Beitrag Produkte empfehle oder verlinke

Fruchtgemüse? Was genau ist das eigentlich?

Immer wieder bin ich erstaunt, wie viel ich mit und durch unsere Kinder entdecke und Neues dazulerne 🙂

Wusstet ihr zum Beispiel, dass die Melone ein Fruchtgemüse ist, genauso wie die Tomate, der Kürbis, die Gurke und die Zucchini? Also so genau wie jetzt, wusste ich das bis vor kurzem nicht. Es gibt mehrere Definitionen für Obst und Gemüse. Fruchtgemüse sind dabei Früchte von Pflanzen, die einjährig sind und daher zur Familie der Gemüse zählen. Sie entstehen aber, genau wie Obst, aus bestäubten Blüten und das macht laut Definition eine Frucht aus. Arten wie die Tomate, Aubergine und einige weitere, die diese beiden Definitionen erfüllen, werden daher als Fruchtgemüse bezeichnet.

Wieso wir uns für Fruchtgemüse interessieren?

Gemüse ist bei uns gerade irgendwie sehr präsent. An dem Küchenregal der Minis hängt zur Zeit ein Poster mit verschiedenen Gemüsesorten. Und da die beiden die letzten Wochen leider oft krank und somit viel zu Hause waren, haben wir auch unter der Woche viel zusammen gekocht. Dabei schnippeln sie eben auch sehr viel Gemüse. Darüber hatte ich ja auch hier letzte Woche geschrieben.

Kleiner Buchtipp für Gemüseliebhaber

Und dann kommt noch hinzu, dass ihr derzeitiges Lieblingsbuch das folgende Buch ist: Was wächst denn da? Ein Jahr in Opas Garten* von Gerda Muller, erschienen im Moritz Verlag. Das passt vom Thema schon mehr in den Frühling, denn es geht um’s Gärtnern, aber ob Winter oder Frühling, das ist den Minis egal. Sie lieben dieses Buch! Entdeckt haben es die Minis selbst, bei uns in der Bücherei, und dann für so gut befunden, dass wir es auch für unsere Kinderbibliothek zu Hause gekauft haben.

In dem Buch geht es um Sophie, die im Garten ihrer Großeltern das Gärtnern kennenlernt. Dabei wird alles ums Gärtnern herum herrlich kindgerecht erklärt und durch wunderschöne Illustrationen unterstützt. Es ist wirklich ein schönes Gartenbuch für Kinder!

Gemüsefamilien

Am Anfang und Ende des Buches werden auch die einzelnen Gemüsefamilien gezeigt. Und die finden beide Minis superspannend! Ihr seht, Gemüse liegt hier gerade absolut im Trend! 🙂 Und das finde ich auch sehr schön, da es uns als Eltern wichtig ist, unseren Kindern schon früh eine gesunde Ernährung zu vermitteln.

Gelesenes erlebbar machen

Gleich die erste Gemüsefamilie, die auf der Innenseite des Buches zu sehen ist, ist die Familie der Fruchtgemüse. Und diese wollten wir uns nun einmal ganz genau anschauen. Auf dem Markt kauften wir daher, neben unserem üblichen Einkauf, auch ganz gezielt Fruchtgemüse. Es sind eh Arten, die wir viel und gerne essen 😉 Folgende Arten von Fruchtgemüse haben wir gekauft: Tomate, Zucchini, Peperoni, Gurke, Aubergine, Paprika, Melone und Butternut-Kürbis.

Sehen, Fühlen, Vergleichen

Zu Hause haben wir uns dann die verschiedenen Fruchtgemüse ganz genau angesehen. Wir sprachen über die unterschiedlichen Formen und Farben. Das Gewicht wurde auch verglichen. Wie schwer Melone und Kürbis sind, stellten die beiden erstaunt fest und wie hart deren Schale im Vergleich zur Aubergine! Wie glatt die Schale der Aubergine wiederum im Vergleich zur rauen Schale der Melone ist! Auch über die Größenunterschiede unterhielten wir uns. Allein aus diesen 8 Fruchtgemüsen ist ein richtig tolles Gespräch mit den beiden entstanden und es war schön zu sehen mit welcher Begeisterung sie sich die verschiedenen Arten nun einmal so ganz genau ansahen! Klar, schneiden sie das Gemüse oft beim Kochen und kennen die Namen. Sich aber auch einmal so intensiv die Zeit zu nehmen und sie alle gleichzeitig miteinander zu vergleichen ist doch noch etwas anderes 🙂

Montessori-inspirierte Bestimmungskarten für Fruchtgemüse-Arten

Um das Thema noch einmal mehr zu vertiefen, hatte ich für die beiden auch noch Bestimmungskarten erstellt. Die Karten könnt ihr euch unter dem Artikel auch downloaden 😉

Solche Nomenklaturkarten sind hier immer sehr beliebt. Sogar so sehr, dass Madita sich kurzerhand einen Bogen meiner Probedrucke nahm, um anschließend alle 32! Karten alleine auszuschneiden und schon mit dem Zuordnen zu beginnen! Ich hatte gedacht, sie wolle einfach damit basteln, als sie mich um den Bogen bat, aber damit, dass sie sich ihre eigenen Karten erstellen wollte, hatte ich auch nicht gerechnet 🙂

Nachdem ich die Karten nochmal überarbeitet und vorbereitet hatte, habe ich sie den Minis gegeben, die sie begeistert den Fruchtgemüsen zuordneten. Damit die Karten nicht so schnell knicken und verschmutzen, habe ich sie wie immer mit meinem Laminiergerät* und Laminierfolie* vorbereitet.
Arbeiten mit Namenskarten und Kontrollkarten

Auch die Namenskärtchen stellte ich ihnen hin. Mit den Namenskärtchen können Kinder eigentlich erst richtig arbeiten, wenn sie Lesen können oder mit dem Lesen beginnen. Madita kann zwar noch nicht lesen, aber mittlerweile viele Buchstaben erkennen. Sie nahm sich eine Bildkarte und lautierte den ersten Buchstaben des Gemüses darauf. Dann schaute sie auf die Namenskärtchen nach dem entsprechenden Buchstaben und ordnete die meisten Kärtchen so dem richtigen Gemüse zu. Zur Kontrolle nahm sie sich dann die Kontrollkarte dazu, auf der oben das Gemüse abgebildet ist und unten sein Name steht. Ich bin so fasziniert, wie sie sich so völlig frei und ungezwungen, ganz aus sich heraus, beginnt die Welt der Buchstaben zu erschließen!

Sensible Phase für Buchstaben und Schrift

Die sensible Phase für Buchstaben und Schrift ist bei ihr ganz deutlich zu beobachten. Sie hat ein unglaubliches Interesse am Schreiben und fragt uns sehr oft, wie etwas Bestimmtes geschrieben wird, oder wie ein bestimmter Buchstabe heißt, den sie irgendwo entdeckt. Um ihrem großen Interesse an Buchstaben nachzugehen, habe ich ihr auch in ihrem Regal einige Materialien bereitgestellt, die ich in einem anderen Beitrag gern noch zeigen werde, wenn es euch interessiert.

Michel hatte seine Freude dabei, die Bestimmungskarten in die passenden Paare zu sortieren. Ich hatte nämlich die Karten mit den Fruchtgemüsen mit Bildern sowohl von außen als auch von innen angefertigt. Dieses Zuordnungsspiel könnt ihr auch schon wunderbar mit euren Kindern machen, wenn diese noch nicht lesen können!
Gemüse-Memory

Gemeinsam haben wir dann auch noch Gemüse-Memory gespielt, bei dem wir Paare aus den Bildern von außen und von innen gesucht haben 🙂

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten mit den Karten zu spielen. Unter dem Artikel habe ich sie für euch zum Download eingestellt, wenn ihr auch Lust habt sie für eure Kinder zu machen. Viel Freude damit 🙂

Alles Liebe,

eure Lena

Download

Fruchtgemüse Bestimmungskarten MontiMinis

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