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Der kindliche Bewegungsdrang

Immer wieder frage ich mich, wo die Minis eigentlich ihre ganze Energie hernehmen? Im Grunde sind sie ständig in Bewegung. Sie rennen, hüpfen, klettern, schaukeln und selbst in ruhigen Spielminuten bewegen sie mindestens einen ihrer kleinen Füße. Unglaublich dieser Bewegungsdrang! 🙂

Um ihrer Bewegungsfreude entgegenzukommen, sind wir täglich viel draußen. Jetzt wo es jedoch wieder kälter wird und wir leider auch öfter krank sind, verbringen wir insgesamt deutlich mehr Zeit in unserer Wohnung. Auch hier ist es uns wichtig, den Minis viel Raum für Bewegung zu geben.

Schon Maria Montessori erkannte durch die genaue Beobachtung von Kindern die Bedeutung der Bewegung bei ihrer Entwicklung und den engen Zusammenhang zwischen geistiger Entwicklung und Bewegung. Praktisch ihre gesamte Pädagogik baut auf ihre ganzheitliche Sichtweise auf die Bewegung des Kindes auf. Dabei meint sie mit Bewegung nicht nur sportliche Bewegungen, sondern alle Bewegungsabläufe, die das Kind in seinem alltäglichen Tun vollzieht. Auch die Materialien, die sie entwickelte, beinhalten nahezu immer Bewegungen.

Sind es in den jüngeren Kindheitsjahren noch die grobmotorischen Bewegungsabläufe, die sich das Kind aneignet (Krabbeln, Laufen, Hüpfen), die sensible Phase der Bewegung nach Maria Montessori, durch die es sich die Welt nach und nach für sich erschließt und erobert, so werden die Bewegungen mit dem älter werden immer feiner und bewusst gesteuert.

Grundbaustein für unser Montessori-inspiriertes Zuhause ist hier wie immer unsere vorbereitete Umgebung, die an die Interessen und Fähigkeiten unserer Kinder angepasst ist, so dass sie sich hier sicher und frei bewegen können.

Die vorbereitete Umgebung für die Minis beinhaltet daher bei uns auch schon von Anfang an Bereiche mit viel Platz für freies Spielen, Klettern und Toben.

Sowohl in Maditas als auch in Michels Kinderzimmer haben wir solche Bereiche eingerichtet. In Maditas Kinderzimmer steht ein Abenteuerhochbett (gebraucht gekauft!), das schon als solches das perfekte Klettergerüst ist und an das sich an einem Balken zahlreiche verschiedene Elemente wie Schaukeln, Seile und Klettergerüste anbringen lassen. Darunter steht aktuell unsere Ikea-Rutsche, die leider aus dem Sortiment genommen wurde, sich aber mit etwas Glück noch gut gebraucht kaufen lässt. 

In Michels Zimmer richteten wir eine Ecke mit Sprossenwand und Hüpfmatratze sowie diversen anderen Indoor-Spielgeräten ein. Oft sind dies eher teure Anschaffungen gewesen, da ich hier sehr auf die Qualität der Spielgeräte achte und lange überlege, welche den Minis wirklich langfristig Freude bereiten könnten. Meist kaufen wir diese aber gebraucht, so dass sie deutlich günstiger sind. Oder wir lassen sie uns gezielt von der Familie als Sammelgeschenk zu Festen wie Weihnachten oder Geburtstagen schenken. Eine Praxis, die sich bei uns in den vergangenen Jahren sehr bewährt hat: lieber ein qualitativ gutes und sinnvolles Spielzeug, als viele unnötige, die nach kurzer Zeit unbespielt oder kaputt in der Ecke liegen.

In jedem Fall sind unsere Indoor-Spielgeräte Elemente in unserem Zuhause, die ich ganz besonders in der kalten Jahreszeit nicht mehr missen möchte! 

Unsere Indoor-Spielgeräte

Bei der Auswahl unserer Indoor-Spielgeräte achte ich darauf, dass diese unterschiedliche Muskelgruppen und Bewegungen anregen. Hier ist eine Auswahl meiner Top-Empfehlungen für Indoor-Spielgeräte und -Spielzeuge für Kinder:

Hängende Bewegungselemente
Kleinkindschaukel*
Holzschaukel*
Tellerschaukel*
Kletterseil*
Kletterringe*
Kletterturm*

Klettern
Sprossenwand*
Kletterkuppel*

Rutschen
Ikea Virre oder Alternative aus Holz* oder Plastik*

Hüpfen und Springen
Hüpfball Groß* oder Mini*, auch für Erwachsene toll!
Hüpfmatratze ab 1 Jahr*
Hüpfmatratze ab 4 Jahre*
Unsere Hüpfmatratze
Hüpfpferd*

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