- Werbung - da ich euch in diesem Beitrag Produkte empfehle oder verlinke*

Jedes Jahr versenden wir selbstgemachte Weihnachtskarten an unsere Familie, liebe Freunde und Nachbarn. Dieses Jahr machten wir ganz besondere Weihnachtskarten: Selbstgestickte Wintermotive! 

Seit wir vor einiger Zeit mit dem Sticken begonnen haben, ist diese Arbeit bei den Minis nämlich sehr beliebt 🙂

Das braucht’s zum Anfertigen der Weihnachtskarten:

Da ich bei meiner Suche im Internet nach geeigneten Stickvorlagen für uns keine finden konnte, erstellte ich kurzerhand selbst welche. Die Stickvorlagen für die Weihnachtskarten findet ihr am Ende auch als Download 😉

Und so haben wir unsere Karten gestickt:

  1. Zunächst habe ich die Vorlagen auf dickem Papier ausgedruckt. Ich habe 2 Varianten erstellt. Entweder könnt ihr die Karten drucken, in der Mitte durchschneiden und dann einmal knicken. Dann habt ihr gleich fertige Karten. Hier sieht man im Inneren der Karte dann aber auch noch die Stickarbeit. Oder ihr druckt euch die Motive aus, stickt sie und klebt diese dann extra auf eine Karte. So ist im Inneren der Karte nicht die Rückseite des gestickten Motivs zu sehen und ihr habt mehr Platz für die Gestaltung.
  2. Das Motiv, das bei uns am besten funktioniert hat, war der einfache Eiskristall ohne weitere Verästelungen.
  3. Zunächst haben die Minis den Faden aufgefädelt. Da wir den Faden einfach gestickt und nicht doppelt gestickt haben wollten, ließen wir ihn unterschiedlich lang laufen. Nur die ersten 10cm ließen wir den Faden doppelt laufen. Der längste Teil, ca.40cm war dann einfach. 
  4. In das lange Fadenende machten wir einen Knoten.
  5. Dann musste noch die Karte vorbereitet werden. Damit die Minis die Sticknadeln leicht durch das Papier durchführen konnten, prickelten wir zunächst die Endpunkte der Strahlen und die Mitte des Eiskristalls. Als Markierung habe ich dafür kleine Punkte in der Vorlage angelegt.
  6. Nun konnte mit dem Sticken begonnen werden: An einem beliebigen Endpunkt eines Strahls führten die Minis die Sticknadel von hinten durch das Papier und zogen so lange, bis der Knoten kein weiteres Ziehen ermöglichte. Hier ist es wichtig, dass man die Sticknadel samt Faden festhält, damit sich der Faden nicht aus der Nadel löst. Denn anders als bei unseren anderen Stickarbeiten, bei denen der Faden am Ende komplett verknotet war und sich also nicht mehr lösen konnte, war dies hier nicht der Fall. Ganz schnell hatten die Minis aber den Dreh raus und hielten die Nadel samt Faden fest.
  7. Ist die Sticknadel von hinten am Endpunkt eines Strahls nach vorne geführt, führt man die Nadel nun zur Mitte des Eiskristalls. Beim nächsten Stich beginnt man wieder von hinten von einem Endpunkt eines Strahls und führt dann vorne den Faden wieder zur Mitte. So wird reihum von Außen nach Innen, von Endpunkt zum Mittelpunkt gestickt.
  8. Diese Variante hat bei uns am besten funktioniert und konnte auch von Michel (3 Jahre) problemlos umgesetzt werden.
  9. Für weitere Varianten haben wir auch andere Motive, zB. Eiskristalle mit Verästelungen gemacht. Diese sind auch wunderschön geworden, aber deutlich zeitaufwendiger in der Anfertigung. Wenn’s eher schnell und einfach sein soll, kann ich euch daher den einfachen Eiskristall sehr empfehlen.

So sieht Maditas einfacher Eiskristall aus.

Und so sieht ihr Eiskristall mit Verästelungen aus ( die aufwendigere Variante). So schön, oder? 🙂

Wenn ihr auch Lust habt solche Weihnachtskarten zu machen, könnt ihr euch die Druckvorlagen gerne downloaden.

Die Motive eignen sich übrigens auch so wunderbar fürs Sticken und Prickeln zwischendurch! 

Viel Spaß und alles Liebe,

eure Lena

Druckvorlagen Download : Druckvorlagen für gestickte Weihnachtskarten

 

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